Rovercamp 2018

Roverisland

Anreise: Dieses Jahr war es mal wieder so weit: das dritte mal in Folge besuchten wir Rover das allbekannte Rovercamp. Bei der Anreise am Freitag verlief alles zunächst wie gewohnt : Zelte im Halbdunkel aufbauen, Nachbarn kennenlernen – den Abend am Feuer in gemeinsamer Runde ausklingen lassen. Doch dieses Mal gab es eine Veränderung zu den voherigen Jahren: Die Sockendisco stand als neuer Programmpunkt an, welchen wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Somit landeten fast alle früher oder später in der modernen Kapelle in Rüthen, und feierten zu verschiedenen Musikgenres. Natürlich gab es dann am nächsten Tag viel zu erzählen, wer wen kennengelernt hat, wer wie viel getrunken hatte, wann man schließlich im Zelt lag – ganz normaler Rover-Lagerwahnsinn eben.

Mitten drin: Das Wetter spielte mit, der Tag ging schneller vorüber als es einem lieb war. Viele Workshops standen zur Auswahl; von Kämpfen mit Holzschwertern, über Schiffe versenken, bis hin zur abenteuerlichen Tattoobemalung war alles dabei. Passend zum Thema ,,Roverisland“hatten sogar alle von uns sich wenigstens ein Detail einfallen lassen, dass uns piratisch aussehen ließ. Insgesamt verlief der Tag relativ ruhig, bis am späten Nachmittag die Heißluftballons auftauchten. Aufgrund der Montgolfiade in Warstein beobachtete plötzlich der gesamte Zeltplatz die schwebenden Himmelskörper, auf die man eine wunderbare Sicht hatte. Als ,,Highlight“ landeten ein paar Heißluftballons direkt neben dem Zeltplatz, und wir durften viele verschiedene Nationalitäten kennen lernen. Nachdem wir unsere Wissbegierde bezüglich der Heißluftballons gestillt hatten (Woher kommen sie? Wie lange dauert es bis hier hin zu fliegen? Wie viel wiegt so ein Teil? ) machten wir uns allmählich wieder auf zum Zeltplatz, wo schon der nächste Programmpunkt anstand.

Nun war es nämlich Zeit für das traditionelle Zusammentreffen im großen Zelt,  in der uns erst eine Rede vorgetragen wurde , Gewinner gekoren wurden und anschließend eine Band auftrat, bei welcher stillstehen unmöglich war. Nicht alle von uns fanden sich am späten Abend dort wieder, manche besuchten Nachbarstämme und wieder andere saßen in unserem eigenen Zelt und wärmten sich am Feuer. Um 22 Uhr rum stand dann das Campfire an , zudem viele erschienen. Durch umherfliegende Funken war eine Hälfte der kreisrunden Sitzfläche zwar spärlich besetzt, dennoch war es ein schöner Ausklang für einen schönen Tag. Bis in die Nacht hinein , oder auch teilweise in den Morgen, fanden Gespräche mit anderen Stämmen statt, die Gelegentlich von wohligen Gitarrenklängen und Gesang begleitet wurden.

Abreise : Am Sonntag dann, dem Abreisetag, wurde Morgens zusammen gefrühstückt – dieses mal gab es sogar Fischfrikadellen (getreu dem Piratenmotto) – und anschließend wurde gemeinsam aufgeräumt und abgebaut, sodass wir bereits um 13 Uhr nacheinander den Zeltplatz verließen. Man hat alte Bekannte wieder getroffen, und neue Bekanntschaften kennengelernt , und natürlich sitzen alle bereits jetzt auf heißen Kohlen wie wohl das Thema für nächstes Jahr wird, in dem man sich noch einmal ein Wochenende im Jahr den vollen Roverkulturschock gibt.

Foto Quelle: https://www.dpsg-paderborn.de/galerie/nggallery/rovercamp/Rovercamp-2018


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